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16. neue Schiedsrichter für den Kreis Hersfeld Rot

16 neue Schiedsrichter für den Kreis Hersfeld-Rotenburg

Kathus (os) - „Was passiert eigentlich, wenn ein Spieler nach einem Torerfolg in den Zuschauerblock der Gegner läuft, den Spielfeldzaun jubelnd hochklettert und dabei noch sein Trikot auszieht?“ Diese und viele andere Fragen rund um die 17 Fußballregeln (und die inoffizielle 18. Regel, nämlich „Das Denken“) wurden Ende Januar von 20 Teilnehmern am Schiedsrichterneulingslehrgang des Kreises Hersfeld-Rotenburg diskutiert und gelöst.

Zwei Traineranwärter (Romeo Schäfer und Stefan Lendowski) und 18 hoch motivierte Teilnehmer aller Altersklassen nahmen am Lehrgang im Sportlerheim des SV Kathus und der Modellschule Obersberg teil. Neben der Antwort auf die obige Regelfrage (es gibt hier zunächst „gelb“ für das unerlaubte hochklettern und provozieren am Zaun, anschließend „Gelb-Rot“ für das Trikotausziehen) gab es zahlreiche weitere „Aha-Effekte“, denn das scheinbar so einfache Fußball-Regelwerk hat es an der einen oder anderen Stelle eben „in sich“.

So konnte der Referentenstab um Lehrgangsleiter und Kreislehrwart Karsten Vollmar (TSV Kalkobes), der von Peter Rehmet (SV Kathus), Lothar Weix (SG Haselgrund), Killian Sauerwein (FV Friedlos), Rainer Heß (FSV Widdershausen) und Bernd Böhle (SV Niederjossa) unterstützt wurde, den Teilnehmern immer wieder durch neue Video- und Praxisbeispiele sowie eigene Erlebnisse aus Spielleitungen die Kernaussagen der Regeln nahe bringen. Am Ende standen so 22 Stunden Regelkunde an fünf Tagen, eine Prüfung, die von fast allen Teilnehmern prima gemeistert wurde sowie lachende Gesichter bei der Überreichung der Lehrgangsbescheinigungen am Lehrgangsende durch KSO Kurt Apel (Blankenheim) und KLW Vollmar.

Einige der angemeldeten Teilnehmer erschienen leider nicht zum Lehrgang, so dass deren Vereinen nunmehr die manchmal dringend benötigten Schiedsrichter auch weiterhin fehlen. Zwei Anwärter müssen noch eine Nachprüfung ablegen, bevor sie die begehrten SR-Ausweise erhalten, da es im ersten Durchgang nicht ganz gereicht hat. Die neuen Jungschiedsrichter kommen ab März in der Feldrunde zum Einsatz, vorher haben Sie noch ein paar Wochen Winterpause, um sich auf ihr neues Hobby vorzubereiten. Der Kreisschiedsrichterausschuss bittet alle Betreuer und Funktionäre, den neuen Schiedsrichtern den Start in ihr mitunter schwieriges Amt leicht zu machen und diese zu unterstützen, da ja bekanntlich noch „kein Meister vom Himmel gefallen ist“. Unterstützung bekommen die Jungschiedsrichter in den ersten vier bis fünf Spielen von so genannten „Coaches“, das sind erfahrene Schiedrichterkameraden, die als Begleiter bei den ersten Spielen dabei sind und mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn es darum geht, auch die schwierigen formalen Dinge rund um eine Spielleitung zu organisieren.

Die neuen SR im einzelnen: Martin Braun (TSV Reilos), Alexander Crisan (TSV Kalkobes), Michael Diebel (TSV Sorga), Nicolai Eichhorn (FC Real Espanol Bebra), Caroline Heinzerling (TSV Richelsdorf), Adrian Köberich (SC Lispenhausen), Pascal Kuhn (1. FV Friedlos), Maik Leidorf (SG Gudegrund), Stefan Lendowski (SG Dittlofrod, Traineranwärter), Kevin Rain (SC Lispenhausen), Robin Rüger (SV Kathus), Romeo Schäfer (SV Steinbach, Traineranwärter), Alexej Schlecht (SC Lispenhausen), Mirko Schwalm (TSV Raboldshausen), Erich Tatiev (TSV Kalkobes), Meikel Teichmüller (TSV Herfa), Matthias Wolf (SC Lispenhausen) und Timo Ziehn (SWV Untergeis).

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