Stückrath verlässt Heinebach im Sommer

A-Liga Hersfeld-Rotenburg: Coach will sich mit dem Aufstieg verabschieden

 

Nach fünf Jahren beim A-Ligisten SG Heinebach/Osterbach haben sich Trainer Uwe Stückrath und der Club in beiderseitigem Einvernehmen darauf verständigt, im Sommer einen Tapetenwechsel zu vollziehen. Wie der 56-Jährige im Interview verrät, will er dem Heimatfußball jedoch noch eine Weile treu bleiben.

Mitte dieser Woche haben Stückrath und der Heinebacher Vorstand zusammen-gesessen und sich darauf verständigt, dass die erfolgreiche Zusammenarbeit im Sommer nach fünf Jahren enden soll. „Wir sind Uwe unheimlich dankbar für seine Arbeit in den letzten Jahren. Er hat es geschafft, aus einem Abstiegskandidaten der A-Liga eine Spitzenmannschaft zu formen. Uns als Verein war dabei wichtig, dass er auch auf die eigene Jugend gebaut hat“, betont Heinebachs Vorsitzender Holger Bachmann, der zudem das Engagement Stückraths außerhalb des Spielbetriebs für den Club lobt. 

Für die neue Runde muss sich die SG nun also nach einem neuen Coach umschauen. „Irgendwann ist einfach die Zeit für etwas Neues gekommen. Und das hat keineswegs etwas mit der Mannschaft zu tun. Die Jungs ziehen klasse mit“, macht Stückrath deutlich. 

Das Ziel für die Restrunde sei dabei ganz klar der Aufstieg in die Kreisoberliga. Stückrath würde sich damit zum Abschluss noch einmal einen Traum erfüllen: „Es ist schade, dass es letztes Jahr nicht schon geklappt hat. Da haben wir es selbst verspielt. Jetzt haben wir zwar fünf Punkte Rückstand, aber da wir noch gegen alle Konkurrenten spielen, können wir die auch noch aufholen.“ 

Aktuell ist die SG Heinebach/Osterbach fünf Punkte hinter Gudegrund/Konnefeld Tabellenzweiter und hat mit Mühlbach/Raboldshausen, Rotensee/Wippershain/Schenklengsfeld, Aulatal II, Heenes und Sorga/Kathus mehrere Konkurrenten im Nacken, die noch oben angreifen können. 

Derweil möchte sich Stückrath nach seinen Engagements in Heinebach, Rotensee/Wippershain/Schenklengsfeld, Wildeck und Eiterfeld/Leimbach noch nicht in den Trainer-Ruhestand verabschieden: „Zwei Jahre würde ich gerne noch machen“, erklärt der Rotenburger, der sich dafür ein Team mit Perspektive (A-Liga aufwärts) wünscht, „wo man auch auf die eigene Jugend setzt.“ Noch habe er jedoch keine konkreten Angebote vorliegen.

 

Autor: Viktoria Goldbach vom 10.03.2017